Schließen Sie stets alle Fenster, wenn Sie Ihre Wohnung verlassen - auch wenn Sie nur kurzzeitig weg sind. Gewöhnliche Fenster bieten in der Regel keinen guten Einbruchschutz. Einbrecher nutzen Werkzeuge und Vorgehensweise, um Fenster auszuhebeln. Deswegen sollten Sie insbesondere in den unteren Etagen bei Fenstern, Balkon- und Terrassentüren auf einbruchhemmende Varianten zurückgreifen.
Bei Haus- und Wohnungstüren gilt: Auch wenn Sie nur kurz weg sind, schließen Sie die Tür richtig ab. Es reicht nicht aus, sie lediglich ins Schloss zu ziehen. Sehen Sie davon ab, einen Ersatzschlüssel vor der Haustür zu verstecken. Einbrecher sind gewitzt und machen das Versteck ausfindig. Sollte Ihnen ein Schlüssel verloren gegangen sein, wechseln Sie sicherheitshalber den Schließzylinder in der Tür. Je nach Versicherungsschutz werden diese Kosten sogar über die Privathaftpflicht abgedeckt. Greifen Sie auch bei Haus- und Wohnungstüren auf einbruchshemmende Varianten zurück oder rüsten Sie nach.
Türen werden in sechs, Fenster wiederum in sieben Widerstandsklassen eingeteilt. Experten empfehlen für den privaten Wohnbereich mindestens Widerstandsklasse RC2 oder RC3.